Zungenübungen

Die 5 Wörter der Woche in deutsch, italienisch und slowenisch.

Sprache                  jezik [jesik]              lingua
Zunge                    jezik [jesik]               lingua
Krise                      kriza [krisa]              crisi
Bank                      banka                      banca [banka]
Kunst                    umetnost                  arte

“Welche Zungen sprichst du?” “Ach, ich spreche alle Zungen.”
Ich wußte schon, dass Sprachen etwas mit der Zunge zu tun haben, aber nicht dass es im slowenischen und itaienischen gleich Synonyme sind.  Da verschlägt es mir ja glatt die Zunge!


Seltsame Einigkeit herrscht allerdings bei Banken und Krise.
Bei der Kunst, wie so oft, scheiden sich die Geister, wobei mir das Wort Kunst schon sehr lieb ist, da lässt sich so viel hinein Interpretieren. Die arte gemahnt an höheres, umetnost wird meist gekonnt . . .

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Beitrag von Fritz
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Kommentare

3 Kommentare zu “Zungenübungen”

  1. November 20th, 2008 um 14:45
    Kommentar von Ines


    Hm…jo sehr interessant dos mit der Zunge und den Sprachen…
    Oba wemma sichs amol genauer ueberlegt (oda vielleicht sogar ausprobiert…) ohne Zunge waer schon bled redn und meiner Meinung nach basieren die Unterschiede verschiedenster Sprachen schon sehr auf der Zunge (und naturlich auch den Lippen).
    Uebungsbeispiele: ring (amerik.) vs Ring
    .
    .
    .
    …mehr fallt mir im Moment zwar leider nicht ein und da ich mich gerade in Amerika befinde kann ich im Moment nur an Deutsch vs Englisch denken (obwohl natuerlich auch das italienische r mit der Zunge gebildet wird…)…und wenn ich oft zwischen beiden hin-und herswitche habi mir schon oft gedacht, dass das Zungenmovement ein sehr anderes is…manchmal bekommt man ja fast einen Knoten auf der Zunge…

  2. November 20th, 2008 um 15:55
    Kommentar von Fritz


    Die (Aus-)Sprache ist offensichtlich eine Zungensache (und auch eine der Lippen), wobei die Sprache gleich als ZungeLippenKehleZähne zu bezeichnen, wohl zu weit geht.
    Was ich mir gedacht habe ist, dass eine Sprache aber erst dann eine Sache der Zunge wird, wenn sie aus einem heraussprudelt - ohne Denken sozusagen, denn gerade beim Lernen einer Sprache merke ich, dass Sprache anfangs nur eine Kopfsache ist, sonst müsste man ja nur Zungenübungen machen . . .
    Vielleicht wäre es am Besten die Muttersprache als Zunge zu bezeichnen und Fremdsprachen als als Kopfsprachen.

  3. November 25th, 2008 um 19:42
    Kommentar von cornelius


    Zu den Zungen:
    Ich kenne meine Zunge am besten vom Eisschlecken.
    So hab ich sie am liebsten. Und weil ja Eisschlecken so was aehnliches ist wie Essen, faellt mir ein, dass ja Sprechen dann ja dem Essen verwandt waere. Dann ist der Mund so eine Art Ohr. Weil er die Nahrung aufnimmt, wie das Ohr die Toene. Gottseidank/Boguhvala/Millegraziediomio kann man Sprache aber nicht nur hoeren sondern auch lesen. Somit waeren die Augen endlich auch ins Spiel gebracht.
    Man stelle sich nun also eine Zunge vor, vom Rind beispielsweise, die ist gekocht nun da zum essen; und hier tritt ein was ein jeder weiss: das Auge isst mit. Und weil vielen die Rindszunge besser schmeckt wenn man sie vorher nicht gesehen hat, kann man daraus schliessen, dass man sehrwohl auch mit geschlossenen Augen sprechen kann. Und zuengeln ebenso.

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